Halbtagesfahrt nach Bremen am 12.04.2019 mit Führung über den Bremer Flughafen und Bremer Ratskeller-Führung

Einen Blick hinter die Kulissen des Bremer Airports warfen 50 Landfrauen im April. Die Führung über das seit 100 Jahren existierende und 314 ha große Flughafengelände war sehr interessant.  Nach einem Besuch der Bremenhalle (Galerie der Luft- und Raumfahrt) und einer Sicherheitskontrolle erfolgte eine Busrundfahrt über das Flughafengelände. So konnten wir Landung, den Einsatz von Push-back-Fahrzeugen, das Beladen und den Start von Flugzeugen hautnah erleben sowie einer Übung der Flughafenfeuerwehr zusehen.

 

Vom Bremer Airport aus fuhren wir zum Bremer Rathaus. Mit dessen Bau im Jahr 1405 wurde der Ratskeller in die dortigen Kellerräume verlegt.  Bei einer Kellerführung mit Weinverkostung erfuhren wir allerlei Wissenswertes um das Thema Wein.  Der Bremer Ratskeller ist der größte deutsche Weinverkäufer Deutschlands. Der Gang durch die Gewölbe führte uns unterhalb des Liebfrauenkirchhofs und des Domshofs. Hier werden Weine aus 13 deutschen Anbaugebieten gelagert. Besonders beeindruckend war der Aufenthalt im Rose- und Apostelkeller, wo die ältesten Fassweine Deutschlands lagern.

 


Vortrag Gesundheit aus dem Darm

Unter dem Titel „Gesundheit aus dem Darm“ berichtete Physiotherapeutin Inse Böning aus Oldenbrok Wissenswertes über den Darm, dessen Wichtigkeit oft unterschätzt wird. Funktioniert das   lebenswichtigste Organ nicht, dann ist „finito“ (alles aus).  Der Darm besteht aus Bakterien, Pilzen und Viren, die er für die Verdauung benötigt. Unser Gehirn geht nur, wenn dieser gut funktioniert. Das Serotonin (Glückshormon) wird im Darm hergestellt und schon beim Hochziehen der Mundwinkel produziert. Auch der Krebsschutz findet dort statt, da das Immunsystem im Darm sitzt.

 

Wenn wir uns falsch ernährt haben, dann macht uns der Darm darauf mit Blähungen, Bauchkneifen, Völlegefühl, Magenschmerzen, Sodbrennen und Mundgeruch aufmerksam. Mit Signalen wie Verstopfung, Durchfall und Blähungen werden wir über unseren gesundheitsschädlichen Umgang informiert. Einige Medikamenteneinnahmen ließen sich durch gute Ernährung vermeiden.

 

Die Ernährung hat sich völlig verändert durch den weltweiten Import unbekannter Nahrungsmittel, bisher nie gekannte Herstellungsverfahren, durch Lebensmittelzusätze (Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, E-Nr.), Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine aus dem Labor), fast food und Fertiggerichte.

 

Glutamate sind Geschmacksverstärker in Lebensmitteln, die in unzähligen Fertignahrungsmitteln, in allen Tütensuppen und Würzmitteln enthalten sind und für das besonders würzige Aroma sorgen. Außerdem erzeugt es künstlich Appetit und es wird weit über das Sättigungsgefühl hinaus gegessen. Die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Glutamat sind vielen nicht bekannt. Dazu zählen beispielsweise Magenschmerzen, Bluthochdruck, Herzklopfen, verringerte Konzentration und Lernfähigkeit, Schädigung der Netzhaut oder das Bewirken eines epileptischen Anfalls bei Allergikern. Durch den Erfindungsgeist der Lebensmittelindustrie wird Glutamat getarnt, indem es andere Bezeichnungen erhält und u.a. auf den Verpackungen als Hefeextrakt, Gewürz oder Gemüseprotein auftaucht.

 

Die Deklaration von Lebensmitteln ist irreführend. Das Lebensmittelgesetz besagt nämlich, dass nur Zutaten angegeben werden müssen, dazu zählen auch Extrakte. Geschmacksverstärker sind jedoch Zusatzstoffe. Eine Auflistung ist also nicht erforderlich.

 

Erstproduzenten liefern hochwertige Lebensmittel, die von der Lebensmittelindustrie weiterverarbeitet werden. Bei dieser Weiterverarbeitung kommt es zu einer Zugabe von unerwünschten Farbstoffen, Zusatzstoffen, Konservierungsstoffen, Zucker usw.

 

Reine Gewürze sind gesundheitsfördernd, gut für den Darm und die Gesundheit. Jedoch Finger weg von allen Mischgewürzen, die Glutamat enthalten. Wichtig ist Skepsis beim Einkauf und darauf zu achten, was auf der Zutatenliste steht. Glutamat findet sich überall, sei es im Kräuterquark und in jeder Panade.

 

Der Satz „An apple a day  keeps the doctor away!“ ist jedem bekannt. Äpfel sind mit ihren Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen sehr gesund. Besonders wertvoll sind die Polyphenole in der Apfelschale, weil diese geschädigte Darmzellen reparieren. In den neuen Apfelsorten werden Polyphenole jedoch vollständig rausgezüchtet, da sie Äpfel schneller altern lassen. Also bevorzugt alte Apfelsorten kaufen und genussvoll auch in einen schrumpeligen Apfel beißen.

 


Jahreshauptversammlung 15.01.2019

Nach dem Jahresrückblick erfolgte bei der Jahreshauptversammlung im Januar 2019 die Wahl einer neuen Kassenführerin.

Für ihre 50jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt wurde Lotte Eylers, die u.a. als Auszeichnung eine Urkunde des LandFrauenverbandes Weser-Ems erhielt.

 

Im Bild zu sehen (von links): Schriftführerin Gunda Rose, Jubilarin Lotte Eylers, Vorsitzende Annegret Blankemeyer, die scheidende Kassenführerin Nicola Miller, die neu gewählte Kassenführerin Dunja Stelljes, Vorsitzende Doris Döhle und Vorsitzende Annali Hilger

 



Leckeres Tortenbuffet auf der Weihnachtsfeier


Rückblick und Vorschau bei Landfrauen

 

Vorstand und Geehrte (von links): Frauke Rohde, Annegret Blankemeyer, Margrit Bahr, Ursel Siems, Doris Döhle, Margot Müller, Nicola Miller und Gunda Rose.

Bild: Gabriele Bode

 

Berne /Lemwerder Viel haben die Landfrauen Berne-Stedingen im vergangenen Jahr auf die Beine gestellt. Und mit einem mindestens genauso abwechslungsreichen Programm geht es in den kommenden Monaten weiter. Wie es bei den Landfrauen üblich ist, gab es nach den Regularien auf der Jahreshauptversammlung einen Vortrag.

Bevor also Dr. Bernhard Skupin über „Sinn und Unsinn der Grippeimpfung“ referierte, hatte der Vorstand das Wort.

Auf einen ausgeglichenen Kassenstand blickte Nicola Miller zurück. Zur neuen Kassenprüferin gewählt wurde Birgit Semrok.

Ganz besonders freuten sich die Vorsitzenden Annegret Blankemeyer und Doris Döhle, zwei treue Mitglieder ehren zu können. Margot Müller und Ursel Siems traten den Stedinger Landfrauen vor 50 Jahren bei.

Ein Dank ging auch an Margrit Bahr. Sechs Jahre hatte sie das Amt als Vertrauensfrau ausgeübt, das sie nun niederlegte – allerdings nicht, ohne zuvor eine Nachfolgerin gesucht zu haben. Frauke Rohde wird ab sofort die Vertrauensfrau für den Bereich Bardewisch/Krögerdorf sein.

Rohdes Antrag, die jährliche Aufwandsentschädigung für den Vorstand von 50 auf 100 Euro zu erhöhen, wurde angesichts des beachtlichen Einsatzes des Teams gerne zugestimmt. Über ihren zweiten Vorschlag, einige der Vertrauensfrauen-Bezirke umzubenennen, wird bei einer der kommenden Vorstandssitzungen diskutiert.

Der Vortrag „Kräuter, Wildkräuter und essbare Blüten“ von Christine Strodthoff-Schneider von der Landwirtschaftskammer ist am Dienstag, 13. Februar, 19.30 Uhr, die nächste Veranstaltung. Im Gasthaus Bischoff wird es passend zum Vortrag ein Büfett mit Kräutergerichten geben. Anmeldungen nimmt die Vorsitzende Annali Hilger unter Telefon  04406/1072 entgegen.

Beim Berner Gemeindefrauenfest, das am 9. März, 19 Uhr, in der Comenius-Schule gefeiert wird, werden die Landfrauen für Nachtisch sorgen. „Gut verpackt? Schadstoffe aus der Verpackung“ heißt der Vortrag am Dienstag, 13. März, 14.30 Uhr, im Bremer Schlüssel. Um Antlitzdiagnostik geht es im Vortrag „Ich sehe was, das Du nicht siehst“, den Brigitte Ücker-Nahm am 10. April, 19.30 Uhr, im Gasthaus Bischoff hält.

Nach Hamburg zum NDR und ins Chocoversum führt eine Fahrt am 22. Mai. Anmeldungen nimmt Annegret Blankemeyer ab 10. April unter Telefon  04406/6415 entgegen. Doris Döhle lädt die Landfrauen unter dem Motto „Landfrau sucht Gast beim Erdbeerabend“ am 26. Juni, 19.30 Uhr, auf ihre Diele ein. Anmeldungen sind ab 22. Mai unter Telefon  0421/670900 möglich.

NWZ, von Gabriele Bode, 20.01.18