Weihnachtsfeier

Das Jahr 2019 endete bei den Landfrauen mit der traditionellen Weihnachtsfeier im Dezember, bei der Adventsgeschichten gehört und -lieder gesungen wurden. Auch der Weihnachtsbrief der Vorsitzenden des nds. Landfrauenverbandes wurde vorgelesen. 



Fotobuch

Gestalten

Ihr eigenes Fotobuch kreierten einige Frauen - an zwei Nachmittagen im November - unter Anleitung von Ingrid Heike.



kINO

Im November schauten wir uns in der Berner Kulturmühle die Filmkomödie „Madame Mallory und der Duft von Curry“ an.




fÖRSTERIN MEIN tRAUMBERUF

Anne Wittenberg aus Ankum arbeitet für den Niedersächsischen Landesforst. Sie weiß sich als Försterin in einer Männerdomäne durchzusetzen und verschafft sich mit ihrem Fachwissen Respekt. Das erklärte die Referentin im Oktober im Melkhus Schumacher den Berner Landfrauen. Mit 27 Jahren ist sie Chefin von 4 Forstwirten und betreut 2.300 ha in der Quakenbrücker Region.  Jedes Jahr muss sie neue Herausforderungen bewältigen, sei es Waldbrände, Borkenkäferbefall oder Dürre. 60 % ihrer Arbeitszeit verbringt Anne Wittenberg  in der Natur und 40 % im Büro.  Die Försterin stellt sicher, dass der Wald auch in Zukunft die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion optimal erfüllt. Sie entscheidet, welche Bäume zu fällen sind, um das Holz zu verkaufen. Einige Wildtiere müssen bejagd werden, weil diese die Knospen der Bäume verbeißen. Die Försterin sorgt für den Erhalt schützenswerter Pflanzen, Insekten und Säugetiere. Auch Öffentlichkeitsarbeit zählt zu ihren dienstlichen Aufgaben. Viele Reiter, Mountainbiker, Fahrradfahrer, Pilzsucher und Spaziergänger nutzen Waldgebiete zur Erholung. In Deutschland muss ein Wald für jeden zugänglich sein, d.h. eine Umzäunung ist nicht zulässig. 




tAGESFAHRT INS aLTE lAND

Führung über Herzapfelhof
Führung über Herzapfelhof
Buxtehude
Buxtehude
Elbufer
Elbufer
Alte Land
Alte Land
Obsthof Lühs
Obsthof Lühs

Das „Alte Land“ war im Oktober angesagt. Bei einem Stadtrundgang schlenderten wir durch die Hanse- und Märchenstadt Buxtehude entlang der grachtartigen Flethanlage, vorbei am Flethenkieker durch die historische Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern. Wir besichtigten die St.-Petri-Kirche aus der Hansezeit und hatten noch Zeit für einen kurzen Spaziergang am Elbufer.

Nachmittags erfolgte eine Obsthofführung über den Herzapfelhof der Familie Lühs. In den 1980er Jahren gehörten zum Obstanbaubetrieb 18 ha und ein Straßenverkaufsstand. Heute stehen dort 110.000 Bäume und der Biohof umfasst 40 ha, die zum Überleben dringend benötigt werden sowie einen Hofladen nebst Café. Bei einer Führung über die Obstplantage erfuhren wir viel Wissenswertes über den Anbau, den richtigen Baumschnitt, die Lagerung und Vermarktung der Bioprodukte. 

Stadtführung in Buxtehude
Stadtführung in Buxtehude


fAHRRADTOUR


Im September radelten die Landfrauen von Berne nach Oldenburg. Unterwegs fand eine wohlverdiente Pause statt sowie eine Kirchenbesichtigung. Zurück ging es mit dem Schiff. 


mEHRTAGESFAHRT NACH pOLEN

Im August fand die Urlaubsfahrt nach Polen statt, wo uns eine traumhafte Landschaft erwartete und wir viele historische Gebäude bewundern konnten.

 

Die Fahrtroute führte über Stettin, Thorn, Allenstein, Heiligenlinde, durch die Johannisburger Heide, über Krutyn und Glakowa nach Nikolaiken, Elbing, Danzig und Kolberg. 




DEN bOHLENWEG ENTDECKEN

Im Juni verteilte der Vorstand an die Vertrauensfrauen die Programme 2019/2020.  Nach dem Kaffee trinken ging es mit dem Fahrrad Richtung Witte Moor zwischen Berne und Hude, wo einen Führung mit Erläuterungen zu dem 1965 bei landwirtschaftlichen Arbeiten entdeckten vorgeschichtlichen Bohlenweg erfolgte. Die Wesermarsch war bis zum Mittelalter von weitflächigen Mooren bedeckt, die von Bohlenwegen überbrückt wurden. Diese schufen eine Verbindung zwischen der höher gelegenen Geest und den schiffbaren Flüssen.  




tAGESFAHRT NACH nORDERNEY

Im Juni erkundeten wir Norderney. Bei einem geführten Rundgang und einer Busrundfahrt erfuhren wir allerlei Wissenswertes über die 14 km lange und bis zu 2,5 km breite Insel. Auf dieser leben 6.000 Insulaner.  Die Haupteinnahmequelle ist der Tourismus. Es arbeiten während der Saison bis zu 3.000 Arbeiter auf der Nordseeinsel, von denen viele täglich mit dem Schiff pendeln. Im Zentrum gibt es etliche historische Gebäude wie das Kurtheater, das Fischerhausmuseum und den Leuchtturm. Norderney glänzt mit seinem langen Sandstrand.  Touristen können auf 28 km befestigten Wanderwegen durch die Natur laufen. Ein Großteil der Insel ist kaum bebaut und gehört zum Nationalpark Wattenmeer. 



iMKERVORTRAG


Sehr interessant war der Vortrag der Dipl.-Ing. Ilse Gerken von der Imkerei Gerken, den diese im Mai 2019 in Schumachers Melkhus hielt. Diese klärte auf, wie Honig, Propolis, Gelee, Blütenpollen und Wachs für die Gesundheit eingesetzt werden können. 


Halbtagesfahrt nach Bremen am 12.04.2019 mit Führung über den Bremer Flughafen und Bremer Ratskeller-Führung

Einen Blick hinter die Kulissen des Bremer Airports warfen 50 Landfrauen im April. Die Führung über das seit 100 Jahren existierende und 314 ha große Flughafengelände war sehr interessant.  Nach einem Besuch der Bremenhalle (Galerie der Luft- und Raumfahrt) und einer Sicherheitskontrolle erfolgte eine Busrundfahrt über das Flughafengelände. So konnten wir Landung, den Einsatz von Push-back-Fahrzeugen, das Beladen und den Start von Flugzeugen hautnah erleben sowie einer Übung der Flughafenfeuerwehr zusehen.

 

Vom Bremer Airport aus fuhren wir zum Bremer Rathaus. Mit dessen Bau im Jahr 1405 wurde der Ratskeller in die dortigen Kellerräume verlegt.  Bei einer Kellerführung mit Weinverkostung erfuhren wir allerlei Wissenswertes um das Thema Wein.  Der Bremer Ratskeller ist der größte deutsche Weinverkäufer Deutschlands. Der Gang durch die Gewölbe führte uns unterhalb des Liebfrauenkirchhofs und des Domshofs. Hier werden Weine aus 13 deutschen Anbaugebieten gelagert. Besonders beeindruckend war der Aufenthalt im Rose- und Apostelkeller, wo die ältesten Fassweine Deutschlands lagern.

 


Vortrag Gesundheit aus dem Darm

Unter dem Titel „Gesundheit aus dem Darm“ berichtete Physiotherapeutin Inse Böning aus Oldenbrok Wissenswertes über den Darm, dessen Wichtigkeit oft unterschätzt wird. Funktioniert das   lebenswichtigste Organ nicht, dann ist „finito“ (alles aus).  Der Darm besteht aus Bakterien, Pilzen und Viren, die er für die Verdauung benötigt. Unser Gehirn geht nur, wenn dieser gut funktioniert. Das Serotonin (Glückshormon) wird im Darm hergestellt und schon beim Hochziehen der Mundwinkel produziert. Auch der Krebsschutz findet dort statt, da das Immunsystem im Darm sitzt.

 

Wenn wir uns falsch ernährt haben, dann macht uns der Darm darauf mit Blähungen, Bauchkneifen, Völlegefühl, Magenschmerzen, Sodbrennen und Mundgeruch aufmerksam. Mit Signalen wie Verstopfung, Durchfall und Blähungen werden wir über unseren gesundheitsschädlichen Umgang informiert. Einige Medikamenteneinnahmen ließen sich durch gute Ernährung vermeiden.

 

Die Ernährung hat sich völlig verändert durch den weltweiten Import unbekannter Nahrungsmittel, bisher nie gekannte Herstellungsverfahren, durch Lebensmittelzusätze (Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, E-Nr.), Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine aus dem Labor), fast food und Fertiggerichte.

 

Glutamate sind Geschmacksverstärker in Lebensmitteln, die in unzähligen Fertignahrungsmitteln, in allen Tütensuppen und Würzmitteln enthalten sind und für das besonders würzige Aroma sorgen. Außerdem erzeugt es künstlich Appetit und es wird weit über das Sättigungsgefühl hinaus gegessen. Die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Glutamat sind vielen nicht bekannt. Dazu zählen beispielsweise Magenschmerzen, Bluthochdruck, Herzklopfen, verringerte Konzentration und Lernfähigkeit, Schädigung der Netzhaut oder das Bewirken eines epileptischen Anfalls bei Allergikern. Durch den Erfindungsgeist der Lebensmittelindustrie wird Glutamat getarnt, indem es andere Bezeichnungen erhält und u.a. auf den Verpackungen als Hefeextrakt, Gewürz oder Gemüseprotein auftaucht.

 

Die Deklaration von Lebensmitteln ist irreführend. Das Lebensmittelgesetz besagt nämlich, dass nur Zutaten angegeben werden müssen, dazu zählen auch Extrakte. Geschmacksverstärker sind jedoch Zusatzstoffe. Eine Auflistung ist also nicht erforderlich.

 

Erstproduzenten liefern hochwertige Lebensmittel, die von der Lebensmittelindustrie weiterverarbeitet werden. Bei dieser Weiterverarbeitung kommt es zu einer Zugabe von unerwünschten Farbstoffen, Zusatzstoffen, Konservierungsstoffen, Zucker usw.

 

Reine Gewürze sind gesundheitsfördernd, gut für den Darm und die Gesundheit. Jedoch Finger weg von allen Mischgewürzen, die Glutamat enthalten. Wichtig ist Skepsis beim Einkauf und darauf zu achten, was auf der Zutatenliste steht. Glutamat findet sich überall, sei es im Kräuterquark und in jeder Panade.

 

Der Satz „An apple a day  keeps the doctor away!“ ist jedem bekannt. Äpfel sind mit ihren Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen sehr gesund. Besonders wertvoll sind die Polyphenole in der Apfelschale, weil diese geschädigte Darmzellen reparieren. In den neuen Apfelsorten werden Polyphenole jedoch vollständig rausgezüchtet, da sie Äpfel schneller altern lassen. Also bevorzugt alte Apfelsorten kaufen und genussvoll auch in einen schrumpeligen Apfel beißen.

 


Jahreshauptversammlung 15.01.2019

Nach dem Jahresrückblick erfolgte bei der Jahreshauptversammlung im Januar 2019 die Wahl einer neuen Kassenführerin.

Für ihre 50jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt wurde Lotte Eylers, die u.a. als Auszeichnung eine Urkunde des LandFrauenverbandes Weser-Ems erhielt.

 

Im Bild zu sehen (von links): Schriftführerin Gunda Rose, Jubilarin Lotte Eylers, Vorsitzende Annegret Blankemeyer, die scheidende Kassenführerin Nicola Miller, die neu gewählte Kassenführerin Dunja Stelljes, Vorsitzende Doris Döhle und Vorsitzende Annali Hilger

 



Leckeres Tortenbuffet auf der Weihnachtsfeier


Rückblick und Vorschau bei Landfrauen

 

Vorstand und Geehrte (von links): Frauke Rohde, Annegret Blankemeyer, Margrit Bahr, Ursel Siems, Doris Döhle, Margot Müller, Nicola Miller und Gunda Rose.

Bild: Gabriele Bode

 

Berne /Lemwerder Viel haben die Landfrauen Berne-Stedingen im vergangenen Jahr auf die Beine gestellt. Und mit einem mindestens genauso abwechslungsreichen Programm geht es in den kommenden Monaten weiter. Wie es bei den Landfrauen üblich ist, gab es nach den Regularien auf der Jahreshauptversammlung einen Vortrag.

Bevor also Dr. Bernhard Skupin über „Sinn und Unsinn der Grippeimpfung“ referierte, hatte der Vorstand das Wort.

Auf einen ausgeglichenen Kassenstand blickte Nicola Miller zurück. Zur neuen Kassenprüferin gewählt wurde Birgit Semrok.

Ganz besonders freuten sich die Vorsitzenden Annegret Blankemeyer und Doris Döhle, zwei treue Mitglieder ehren zu können. Margot Müller und Ursel Siems traten den Stedinger Landfrauen vor 50 Jahren bei.

Ein Dank ging auch an Margrit Bahr. Sechs Jahre hatte sie das Amt als Vertrauensfrau ausgeübt, das sie nun niederlegte – allerdings nicht, ohne zuvor eine Nachfolgerin gesucht zu haben. Frauke Rohde wird ab sofort die Vertrauensfrau für den Bereich Bardewisch/Krögerdorf sein.

Rohdes Antrag, die jährliche Aufwandsentschädigung für den Vorstand von 50 auf 100 Euro zu erhöhen, wurde angesichts des beachtlichen Einsatzes des Teams gerne zugestimmt. Über ihren zweiten Vorschlag, einige der Vertrauensfrauen-Bezirke umzubenennen, wird bei einer der kommenden Vorstandssitzungen diskutiert.

Der Vortrag „Kräuter, Wildkräuter und essbare Blüten“ von Christine Strodthoff-Schneider von der Landwirtschaftskammer ist am Dienstag, 13. Februar, 19.30 Uhr, die nächste Veranstaltung. Im Gasthaus Bischoff wird es passend zum Vortrag ein Büfett mit Kräutergerichten geben. Anmeldungen nimmt die Vorsitzende Annali Hilger unter Telefon  04406/1072 entgegen.

Beim Berner Gemeindefrauenfest, das am 9. März, 19 Uhr, in der Comenius-Schule gefeiert wird, werden die Landfrauen für Nachtisch sorgen. „Gut verpackt? Schadstoffe aus der Verpackung“ heißt der Vortrag am Dienstag, 13. März, 14.30 Uhr, im Bremer Schlüssel. Um Antlitzdiagnostik geht es im Vortrag „Ich sehe was, das Du nicht siehst“, den Brigitte Ücker-Nahm am 10. April, 19.30 Uhr, im Gasthaus Bischoff hält.

Nach Hamburg zum NDR und ins Chocoversum führt eine Fahrt am 22. Mai. Anmeldungen nimmt Annegret Blankemeyer ab 10. April unter Telefon  04406/6415 entgegen. Doris Döhle lädt die Landfrauen unter dem Motto „Landfrau sucht Gast beim Erdbeerabend“ am 26. Juni, 19.30 Uhr, auf ihre Diele ein. Anmeldungen sind ab 22. Mai unter Telefon  0421/670900 möglich.

NWZ, von Gabriele Bode, 20.01.18